6 Haziran 2009 Cumartesi

Der Fluch der 2 Schwestern (2009)

Im undurchlässigen Remakedschungel erweist sich "The uninvited" als angenehmer Zeitvertreib, der seine Hollywood-Herkunft nicht verheimlichen kann. Die knackigen Hauptdarstellerinnen haben nie Klamotten an, die auch nur im Ansatz die Knie bedecken, und selbst für Unkundige dürfte der Verlauf der Story ziemlich offengelegt werden. Aufgrund guter Kameraarbeit und der über weite Strecken gut kopierten Atmosphäre ist "The uninvited" aber zumindest für die angestrebten Gruselneulinge (PG-13) ein netter Spaß - und vielleicht wird so auch der ein oder andere auf das herausragende asiatische Original aufmerksam...

Men of Honor (2001)

Vielmehr als Caenalor bereits festgestellt hat gibt es eigentlich nicht zu erwähnen. Habe Men of Honor gerade zum ersten Mal gesehen und kreide ihm zwar auch das ganze Ehrgetue inklusive entsprechender Inszenierung an, allerdings hätte das auch weitaus schlimmer und überzogener sein können. Ganz gut fand ich, dass obwohl der Film eigentlich meistens recht ruhig ist, nie Langeweile aufkommt. Die wenigen Szenen, in denen etwas Action geboten wird, sind gut platziert und hinzu kommt noch das gewohnt gute Spiel De Niros. Bestimmt kein Muss, aber auch keine Zeitverschwendung.

Ricky - Wunder geschehen (2009)

Kommentar von TheRinglord1892 07.05.2009 02:00 Uhr
Es gibt echt kaum was schlimmeres als so einen Film in der Sneak zu sehen. Nicht weil er so unendlich schlecht wäre sondern schlicht weil so manches Sneakpublikum schlicht unfähig ist mal ein bisschen über seinen Schatten zu springen und sich auf so etwas einzulassen. So musste ich mir 90min lang immer blödere Kommentare am laufenden Band anhören. Aber wenn z.B. Eddie Murphy mit Tieren redet störts keinen... Nunja.
Solchen Leuten würde ich am liebesten lang und breit erklären dass Filme nicht unbedingt ein genaues Abbild der Realität sind und auch realistische Geschichten überspitzt dargestellt werden können um ihre Aussage zu unterstreichen. So sollte man auch diesen Film sehen. Nicht direkt bildlich sondern gleich ein bisschen interpretativ. Im Prinzip ist es eine gewöhnliche Geschichte die hier erzählt wird, allerdings mit einer sehr lebendigen Metapher.

Was die Kritik betrifft dass hier keine Ursache erklärt würde, nur weil es kein Mit-dem-Scheunentor-Aufklärungs-Finale gibt heißt das noch lange nicht dass es keine Erklärung gibt, die wird schon sehr früh gegeben und so schnell ist auch der Anfang in den Gesamtzusammenhang eingeordnet ;-).

Letztlich bleibt zu sagen dass Ricky eine nette Idee relativ gut umsetzt. Reduziert man die Handlung um ihre Metapher bleibt sie doch eher konventionell, aber kurzweilig recht unterhaltsam.
Kommentar von KeiU89 07.05.09 01:09 Uhr
Ja, was soll man bei dem Film viel sagen...
Nicht so wirklich der Hit!
Es war eine abstruse Story..., keinerlei Erklärungen warum was passiert..., Geschichte wurde teilweise sehr(!) schnell erzählt/gezeigt..., "Effecte" sahen teilweise aus wie aus der Augsburger Puppenkiste...
Und mal ganz erlich, die Anfangsszene habe ich nicht wirklich zuordnen können, wo diese nun genau in den Film gepasst hätte.

Letztendlich muss ich sagen war das "Hänchen" aber doch irgendwie süß. =P

Star Trek - Die Zukunft hat begonnen (2009)

Da habe ich mich das erste mal in meinem Leben auf einen Star Trek Film gefreut und dann sowas...
Eine SciFi Action Perle mit der ich in diesem Maße nicht gerechnet hatte.

Mit Star Trek konnte ich eigentlich nie wirklich was anfangen, ob nun Kirk oder Picard war mir eigentlich wurscht.
Die Atmosphere der Serie gefiel mir nie und ich hab mich nie richtig dafür Interessiert.
Da dieser Streifen nun ein quasi "Reset" sein sollte, dachte ich mir -ok versuchen wir es nochmal-.
Und um es mit den Worten von Spock zu halten, ich fand es "Faszinierend".
Ich als Star Trek unerfahrener Zuschauer hatte, trotz kaum vorhandenen vorkenntnissen, meinen Spass.
Die Charaktere und die gesamte Geschichte werden von Grund auf erzählt.

Das Cast kann rundum gefallen und große Enttäuschungen gibt es nicht.
Der Soundtrack haut zwar auf die Paucke, aber zu einem guten Soundtrack gehört leider ein wenig mehr.
Die Schnitte sind fix und die Geschichte wird in schnellen Schritten vorgetragen.
Die Geschichte ist daher ziemlich schnell erzählt und viele unvorhersehbare momente gibt es nicht.
Nichts desto trotz, eine solide Story.

Die Dialoge sind spritzig, so ziemlich jeder Charakter bekommt seinen kleinen moment spendiert, in dem er dem Zuschauer sympathisch werden kann.

Alles in allem gibt es viel Action, einige Lacher und den ein oder anderen Nostalgischen moment (und das obwohl ich Star Trek nur minimalistische vorkenntnisse hatte).

Bleibt der Star Trek Reihe nach Erfolgreichem Reboot nur zu wünschen "Live long and Prosper".

Der Große Frust (1984)

Der Große Frust ist ein sehr schönes Ensemble-Stück, in dem einige, heute sehr bekannte, Schauspieler in frühen Rollen zu sehen sind. Außerdem ist es Lawrence Kasdans (Grand Canyon, Wyatt Earp; Drehbuch: Das Imperium schlägt zurück, Jäger des verlorenen Schatzes) Regiedebüt.
Die von Shunji beschriebene Thematik wird eingeleitet durch die Beerdigung eines Studienfreundes der Hauptcharaktere. Dieser hatte aus unbekannten Gründen Selbstmord begangen, weshalb besagte Fragen aufkommen.
Das Schöne an dem Film ist, dass er es vermag die Charaktere auf eine mehr oder weniger sympathische Weise mit langsam durchsickernden Hintergrundgeschichten auszustatten und dadurch unvermeidliche Konflikte erzeugt, die stets auf der Grundlage einer alles überdauernden Freundschaft ausgetragen werden. Untermalt wird das Ganze von einem nicht unauffälligen Soundtrack, der hin und wieder auch mal etwas dezenter hätte eingesetzt werden können.
Zur Steigerung des Unterhaltungswertes wurde dem Film noch eine kleine Portion Humor gegönnt (DVD-Besitzern empfehle ich die deleted scenes mit Jeff Goldblum), die der ansonsten eher nachdenklich wirkenden Geschichte gut tut und sich prima integriert.

Insgesamt ein typisches Drama der Kategorie: Wir-fahren-aufs-Land-und-treffen-uns-mit-alten-Freunden/Familienangehörigen, für Freunde von Filmen wie Dan – Mitten im Leben, Rachels Hochzeit oder Grand Canyon aber sicher eine Empfehlung wert. Mir hat er gefallen.

Tage oder Stunden (2009)

Jean Beckers neuer Film beginnt als Charakterstudie eines Mannes in der Midlife-Crisis. Albert Dupontel spielt einen Werbe-Typen, der - so scheint es zunächst - abrechnet. Mit seinen Kollegen, seiner Frau und seinem bisherigen Leben. Das nämlich tauge nichts mehr, die Liebe zu seiner Familie sei schal geworden, ein Geburstagsfest gerät zum Eklat, bei dem er nahezu ausrastet.
Er läßt sich von seinem Teilhaber auszahlen, verläßt seine Familie und rast wie von Sinnen davon. Er fährt nach Irland zu seinem Vater.
Der Film glänzt vor allem in den Szenen, in denen auf schmerzhafte Weise die Momente der Trennung, der Raserei und des Liebes-Entzugs durchexeziert werden. Daß am Ende alles ganz anders kommt, macht den Film leider psychologisch unglaubwürdig. Zu viel Worte zu verlieren, hieße allerdings zu spoilern.
Dennoch ist "Tage oder Stunden" ein guter, kleiner Film über die Qual des Verlusts.

Terminator: Die Erlösung (2009)------

Kommentar von spasshaber 04.06.2009 11:08 Uhr
im Großen und Ganzen bin ich eigentlich recht zufrieden mit diesem Film gewesen. Er hat mich gut unterhalten, war nicht langweilig und es gab neue Terminatormodelle zu bewundern. Die düstere Athmosphäre des Films wurde noch durch die zerstörten Städte und Landschaften unterstrichen.

Ob in dem Film jetzt wirklich so arg geschnitten wurde, kann ich nicht beurteilen. Mit ist es nur an einer Stelle wirklich extrem aufgefallen. Von mir gibts dafür 8 Punkte und gegen eine Fortsetzung hätte ich nichts einzuwenden.
Kommentar von SteffenX 04.06.09 10:44 Uhr
Ich bin der Meinung, der Regisseur hat es verrissen (3 Engel für Charlie lassen grüßen) und wenn ich sehe, das er wieder im Teil 5 Regie führt. Dabei ist die Idee der Rolle von Marcus Wright gar nicht schlecht.
In dem Film wurden Zeit und Ressourcen für innenpolitische Grabenkämpfe verschwendet, statt sich auf den Gegner zu konzentrieren und John Connor kommt mir auch nicht besser als die Führungsriege recht despotisch rüber.
Zu dem Signal fällt mir nur ein, in einer von Maschinen beherrschten Welt wären Funksignale und Computerverbindungen sowieso tödlich.
Kommentar von KeyzerSoze 04.06.09 10:16 Uhr
@ Narcotic:

SPOILER

Es wurde getestet... hat auch funktioniert, war jedoch nur eine Falle der Maschinen, denn mit diesem Signal konnten diese die Standorte des Widerstands bestimmen und zerstören ... wie es in dem einen Fall auch gesehehen ist. Die ganze Sache mit dem Signal war daher eine Falle der Maschinen um den Widerstand auszulöschen.

@ Zuepfe:
Naja, dass die Attentätermissionen gescheitert sind erkennt man doch automatisch an der Tatsache, dass John Connor noch lebt ;) Die Frage ist eher, woher weiß Skynet dass Reese eine so große Bedrohung ist, da zu dem Zeitpunkt die Maschinen aus Teil 1 noch gar nicht zurückgeschickt wurden.
Kommentar von Zuepfe 04.06.09 10:01 Uhr
Ich fand den Film als Actionfilm sehr gelungen. Leider fehlt ihm etwas der Charme der alten Teile, was auch der größte Kritikpunkt ist: Man hätte sich einfach mehr erwartet. Sonst war er sehr spannend und actionreich. Für mich hatte er auch ein paar logische Fehler, wie bei allen Filmen um Zeitreisen. Spoiler: Wieso wusste Skynet dass die vorherigen Attentätermissionen gescheitert waren, weswegen Marcus erschaffen wurde. Oder wieso tötet Skynet nicht einfach mal Kyle Reese, sie hatte ja etliche Chancen gehabt. Er war ja auch die Nummer 1 der Lise. Geb ihm aber trotzdem 9 von 10 Punkten da er sehr unterhaltsam war.