6 Haziran 2009 Cumartesi

Der Fluch der 2 Schwestern (2009)

Im undurchlässigen Remakedschungel erweist sich "The uninvited" als angenehmer Zeitvertreib, der seine Hollywood-Herkunft nicht verheimlichen kann. Die knackigen Hauptdarstellerinnen haben nie Klamotten an, die auch nur im Ansatz die Knie bedecken, und selbst für Unkundige dürfte der Verlauf der Story ziemlich offengelegt werden. Aufgrund guter Kameraarbeit und der über weite Strecken gut kopierten Atmosphäre ist "The uninvited" aber zumindest für die angestrebten Gruselneulinge (PG-13) ein netter Spaß - und vielleicht wird so auch der ein oder andere auf das herausragende asiatische Original aufmerksam...

Men of Honor (2001)

Vielmehr als Caenalor bereits festgestellt hat gibt es eigentlich nicht zu erwähnen. Habe Men of Honor gerade zum ersten Mal gesehen und kreide ihm zwar auch das ganze Ehrgetue inklusive entsprechender Inszenierung an, allerdings hätte das auch weitaus schlimmer und überzogener sein können. Ganz gut fand ich, dass obwohl der Film eigentlich meistens recht ruhig ist, nie Langeweile aufkommt. Die wenigen Szenen, in denen etwas Action geboten wird, sind gut platziert und hinzu kommt noch das gewohnt gute Spiel De Niros. Bestimmt kein Muss, aber auch keine Zeitverschwendung.

Ricky - Wunder geschehen (2009)

Kommentar von TheRinglord1892 07.05.2009 02:00 Uhr
Es gibt echt kaum was schlimmeres als so einen Film in der Sneak zu sehen. Nicht weil er so unendlich schlecht wäre sondern schlicht weil so manches Sneakpublikum schlicht unfähig ist mal ein bisschen über seinen Schatten zu springen und sich auf so etwas einzulassen. So musste ich mir 90min lang immer blödere Kommentare am laufenden Band anhören. Aber wenn z.B. Eddie Murphy mit Tieren redet störts keinen... Nunja.
Solchen Leuten würde ich am liebesten lang und breit erklären dass Filme nicht unbedingt ein genaues Abbild der Realität sind und auch realistische Geschichten überspitzt dargestellt werden können um ihre Aussage zu unterstreichen. So sollte man auch diesen Film sehen. Nicht direkt bildlich sondern gleich ein bisschen interpretativ. Im Prinzip ist es eine gewöhnliche Geschichte die hier erzählt wird, allerdings mit einer sehr lebendigen Metapher.

Was die Kritik betrifft dass hier keine Ursache erklärt würde, nur weil es kein Mit-dem-Scheunentor-Aufklärungs-Finale gibt heißt das noch lange nicht dass es keine Erklärung gibt, die wird schon sehr früh gegeben und so schnell ist auch der Anfang in den Gesamtzusammenhang eingeordnet ;-).

Letztlich bleibt zu sagen dass Ricky eine nette Idee relativ gut umsetzt. Reduziert man die Handlung um ihre Metapher bleibt sie doch eher konventionell, aber kurzweilig recht unterhaltsam.
Kommentar von KeiU89 07.05.09 01:09 Uhr
Ja, was soll man bei dem Film viel sagen...
Nicht so wirklich der Hit!
Es war eine abstruse Story..., keinerlei Erklärungen warum was passiert..., Geschichte wurde teilweise sehr(!) schnell erzählt/gezeigt..., "Effecte" sahen teilweise aus wie aus der Augsburger Puppenkiste...
Und mal ganz erlich, die Anfangsszene habe ich nicht wirklich zuordnen können, wo diese nun genau in den Film gepasst hätte.

Letztendlich muss ich sagen war das "Hänchen" aber doch irgendwie süß. =P

Star Trek - Die Zukunft hat begonnen (2009)

Da habe ich mich das erste mal in meinem Leben auf einen Star Trek Film gefreut und dann sowas...
Eine SciFi Action Perle mit der ich in diesem Maße nicht gerechnet hatte.

Mit Star Trek konnte ich eigentlich nie wirklich was anfangen, ob nun Kirk oder Picard war mir eigentlich wurscht.
Die Atmosphere der Serie gefiel mir nie und ich hab mich nie richtig dafür Interessiert.
Da dieser Streifen nun ein quasi "Reset" sein sollte, dachte ich mir -ok versuchen wir es nochmal-.
Und um es mit den Worten von Spock zu halten, ich fand es "Faszinierend".
Ich als Star Trek unerfahrener Zuschauer hatte, trotz kaum vorhandenen vorkenntnissen, meinen Spass.
Die Charaktere und die gesamte Geschichte werden von Grund auf erzählt.

Das Cast kann rundum gefallen und große Enttäuschungen gibt es nicht.
Der Soundtrack haut zwar auf die Paucke, aber zu einem guten Soundtrack gehört leider ein wenig mehr.
Die Schnitte sind fix und die Geschichte wird in schnellen Schritten vorgetragen.
Die Geschichte ist daher ziemlich schnell erzählt und viele unvorhersehbare momente gibt es nicht.
Nichts desto trotz, eine solide Story.

Die Dialoge sind spritzig, so ziemlich jeder Charakter bekommt seinen kleinen moment spendiert, in dem er dem Zuschauer sympathisch werden kann.

Alles in allem gibt es viel Action, einige Lacher und den ein oder anderen Nostalgischen moment (und das obwohl ich Star Trek nur minimalistische vorkenntnisse hatte).

Bleibt der Star Trek Reihe nach Erfolgreichem Reboot nur zu wünschen "Live long and Prosper".

Der Große Frust (1984)

Der Große Frust ist ein sehr schönes Ensemble-Stück, in dem einige, heute sehr bekannte, Schauspieler in frühen Rollen zu sehen sind. Außerdem ist es Lawrence Kasdans (Grand Canyon, Wyatt Earp; Drehbuch: Das Imperium schlägt zurück, Jäger des verlorenen Schatzes) Regiedebüt.
Die von Shunji beschriebene Thematik wird eingeleitet durch die Beerdigung eines Studienfreundes der Hauptcharaktere. Dieser hatte aus unbekannten Gründen Selbstmord begangen, weshalb besagte Fragen aufkommen.
Das Schöne an dem Film ist, dass er es vermag die Charaktere auf eine mehr oder weniger sympathische Weise mit langsam durchsickernden Hintergrundgeschichten auszustatten und dadurch unvermeidliche Konflikte erzeugt, die stets auf der Grundlage einer alles überdauernden Freundschaft ausgetragen werden. Untermalt wird das Ganze von einem nicht unauffälligen Soundtrack, der hin und wieder auch mal etwas dezenter hätte eingesetzt werden können.
Zur Steigerung des Unterhaltungswertes wurde dem Film noch eine kleine Portion Humor gegönnt (DVD-Besitzern empfehle ich die deleted scenes mit Jeff Goldblum), die der ansonsten eher nachdenklich wirkenden Geschichte gut tut und sich prima integriert.

Insgesamt ein typisches Drama der Kategorie: Wir-fahren-aufs-Land-und-treffen-uns-mit-alten-Freunden/Familienangehörigen, für Freunde von Filmen wie Dan – Mitten im Leben, Rachels Hochzeit oder Grand Canyon aber sicher eine Empfehlung wert. Mir hat er gefallen.

Tage oder Stunden (2009)

Jean Beckers neuer Film beginnt als Charakterstudie eines Mannes in der Midlife-Crisis. Albert Dupontel spielt einen Werbe-Typen, der - so scheint es zunächst - abrechnet. Mit seinen Kollegen, seiner Frau und seinem bisherigen Leben. Das nämlich tauge nichts mehr, die Liebe zu seiner Familie sei schal geworden, ein Geburstagsfest gerät zum Eklat, bei dem er nahezu ausrastet.
Er läßt sich von seinem Teilhaber auszahlen, verläßt seine Familie und rast wie von Sinnen davon. Er fährt nach Irland zu seinem Vater.
Der Film glänzt vor allem in den Szenen, in denen auf schmerzhafte Weise die Momente der Trennung, der Raserei und des Liebes-Entzugs durchexeziert werden. Daß am Ende alles ganz anders kommt, macht den Film leider psychologisch unglaubwürdig. Zu viel Worte zu verlieren, hieße allerdings zu spoilern.
Dennoch ist "Tage oder Stunden" ein guter, kleiner Film über die Qual des Verlusts.

Terminator: Die Erlösung (2009)------

Kommentar von spasshaber 04.06.2009 11:08 Uhr
im Großen und Ganzen bin ich eigentlich recht zufrieden mit diesem Film gewesen. Er hat mich gut unterhalten, war nicht langweilig und es gab neue Terminatormodelle zu bewundern. Die düstere Athmosphäre des Films wurde noch durch die zerstörten Städte und Landschaften unterstrichen.

Ob in dem Film jetzt wirklich so arg geschnitten wurde, kann ich nicht beurteilen. Mit ist es nur an einer Stelle wirklich extrem aufgefallen. Von mir gibts dafür 8 Punkte und gegen eine Fortsetzung hätte ich nichts einzuwenden.
Kommentar von SteffenX 04.06.09 10:44 Uhr
Ich bin der Meinung, der Regisseur hat es verrissen (3 Engel für Charlie lassen grüßen) und wenn ich sehe, das er wieder im Teil 5 Regie führt. Dabei ist die Idee der Rolle von Marcus Wright gar nicht schlecht.
In dem Film wurden Zeit und Ressourcen für innenpolitische Grabenkämpfe verschwendet, statt sich auf den Gegner zu konzentrieren und John Connor kommt mir auch nicht besser als die Führungsriege recht despotisch rüber.
Zu dem Signal fällt mir nur ein, in einer von Maschinen beherrschten Welt wären Funksignale und Computerverbindungen sowieso tödlich.
Kommentar von KeyzerSoze 04.06.09 10:16 Uhr
@ Narcotic:

SPOILER

Es wurde getestet... hat auch funktioniert, war jedoch nur eine Falle der Maschinen, denn mit diesem Signal konnten diese die Standorte des Widerstands bestimmen und zerstören ... wie es in dem einen Fall auch gesehehen ist. Die ganze Sache mit dem Signal war daher eine Falle der Maschinen um den Widerstand auszulöschen.

@ Zuepfe:
Naja, dass die Attentätermissionen gescheitert sind erkennt man doch automatisch an der Tatsache, dass John Connor noch lebt ;) Die Frage ist eher, woher weiß Skynet dass Reese eine so große Bedrohung ist, da zu dem Zeitpunkt die Maschinen aus Teil 1 noch gar nicht zurückgeschickt wurden.
Kommentar von Zuepfe 04.06.09 10:01 Uhr
Ich fand den Film als Actionfilm sehr gelungen. Leider fehlt ihm etwas der Charme der alten Teile, was auch der größte Kritikpunkt ist: Man hätte sich einfach mehr erwartet. Sonst war er sehr spannend und actionreich. Für mich hatte er auch ein paar logische Fehler, wie bei allen Filmen um Zeitreisen. Spoiler: Wieso wusste Skynet dass die vorherigen Attentätermissionen gescheitert waren, weswegen Marcus erschaffen wurde. Oder wieso tötet Skynet nicht einfach mal Kyle Reese, sie hatte ja etliche Chancen gehabt. Er war ja auch die Nummer 1 der Lise. Geb ihm aber trotzdem 9 von 10 Punkten da er sehr unterhaltsam war.

What Is It? (2005)

Für die Fertigstellung seines Regiedebüts benötigte Crispin Glover fast 10 Jahre. So ist er nicht nur furchtbar stolz auf sein erstes eigenes Werk sondern behütet es auch wie seinen Augapfel. Sprich er wird den Film nie auf DVD veröffentlichen. Er reist mit seiner Slideshow durch die halbe Welt und präsentiert seine beiden Filme "What is it" und "It's fine" mit einer Art Rahmenprogramm (Lesungen aus seinen Büchern, Frage- u. Autogrammstd.) auf Festivals etc. Am Ende der Filme gibt es immer eine Fragestd. und das muß auch sein!
Der Film wirft viele Fragen auf und während der Fragestd. mit Crispin Glover wird einem auch einiges klarer. Die Story kann man zwar kaum wiedergeben (wie er selber sagt - Ein junger Mann dessen Hauptinteressen Schnecken, Salz und eine Pfeife sind auf der Suche nach seinem Zuhause),aber man ist irgendwie immer fasziniert von den Dingen die da geschehen bzw. kann es nicht fassen ;) Genie oder Wahnsinn am Werk?!
Es gibt "anstößige" Szenen und auch Brutaltiät gegenüber Schnecken (ja richtig gelesen *g) die des öfteren zu heftigen Reaktionen gerade in den USA führen.
Lange Rede kurzer Sinn - wenn die Show (allein die Lesung ist der Burner) irgendwo in Eure Nähe kommt (er war Anfang 2009 sogar in Würzburg) und Ihr Interesse an Arthouse/Underground habt - unbedingt hinfahren! Es lohnt sich und Mr. Glover ist ein echt Netter, der jede Frage beantwortet :)

It Is Fine. Everything Is Fine! (2007)

...längere Anmerkungen u.a. s. bei "What is it".
Dieser zweite Film der Trilogie wirkt schon viel reiferer und auch verständlicher.
Steven C. Stewart, der auch das Buch geschrieben hat verstarb kurz nach Fertigstellung des Films und konnte ihn leider nicht mehr miterleben.
Die Story ist mehr wie ein Traum von Steven zu sehen. In dem ist er ein Frauenmörder. Er schläft mit ihnen (Szenen nahe Soft/Hardcore) und erwürgt sie dann mit ihren langen Haaren.
Der Film verstört vielleicht einige, weil hier ein Behinderter als Mörder gezeigt wird. Aber das ist gewollt. Steven sah sich in dem Sinne nicht als "Behinderter" an. Wieso kann er dann nicht einen Bösen spielen?!
Ich hatte den Eindruck ich sehe einen 80er Jahre Underground Film :) Die Deko ist spartanisch und das Bild grobkörnig. Man merkt Mr. Glover liebt den dtsch. Film ;)
Die Story ist auf jeden Fall gradliniger und nachvollziehbarer als bei "What is it".
Auch der Film wird nur im Rahmen der Slideshow präsentiert und nicht auf DVD erscheinen.

Boston Legal (TV-Serie) (2004)

so.
nach sichtung aller fünf staffeln lässt sich sagen, Boston Legal lohnt sich zu sehen. auf der habenseite sind durch und durch skurrile, obszöne, lächerliche und todernste fälle und plädoyers zu sehen. kaum ein gesellschaftliches thema wird ausgelassen, sogar scientology bekommt seinen auftritt. hinzu kommen Spader und Shatner in höchstform, sowie ausgefeilte und einmalige nebencharaktere mit spielfreude.
leider gibt es auch negative aspekte. obwohl ich serien mag, die viele nebenschauplätze eröffnen (so viele, daß vor nahezu jeder folge ein "previously on Boston Legal" ertönt) und sich so zeit nehmen, handlungssträngen und charakteren tiefgang und relevanz zu geben, die schreiber lassen manchmal liebe zum detail vermissen. manch eine rolle wird mit viel zirkus eingeführt, entwickelt und dem zuschauer nähergebracht, nur um sie dann entweder direkt wieder rauszuschreiben oder sie zu marginalisieren und dann rauszuschreiben. außerdem hätte ich Shatner gern viel öfter aktiv im gerichtssaal gesehen, die szenen mit ihm als fragenstellendem anwalt sind eine freude. eindeutig punktabzug.

vieles kann man hingegen verschmerzen. der fakt, daß von der startbesetzung eigentlich nur Shatner, Spader und Bergen durchhalten schreckte mich zunächst ab, im laufe der serie jedoch gewöhnt man sich an die fluktuation und persönlich empfinde ich sie als stil der serie.

fazit: eine serie, die vor nichts halt macht, spannung und unterhaltung zwischen John Grisham und den Simpsons bietet und trotz schwächelndem schluß ein würdiges, wenn auch nicht grandioses finale erfährt. 8/10

Terminator: Die Erlösung (2009)

Oh Mann, was für eine Enttäuschung! Endlich ist die Geschichte dort angekommen wo man es RICHTIG hätte krachen lassen können. Doch was hat man stattdessen getan: Ein halbgares Drehbuch verfilmt, das keinerlei Tiefe, Charakterentwicklung und Struktur aufweist. Sauer stößt schon mal auf das überhaupt keine Atmosphäre aufkommen wollte. Wo sind die beklemmenden Momente? Das schaudern das aufkommen sollte, wenn man so einen Film sieht! Immerhin steht die Menschheit einen cm vor dem Abgrund, aber der Filmt transportiert in dieser Hinsicht überhaupt keine Gefühle.
Nächster Punkt: Gnadenlosigkeit und Brutalität. Auch hier absolute Fehlanzeige. Ich erwarte hier keinen Teenie-Slasher wo sich ständig jemand in die Hosen scheißt, aber wenn ich den Film so reflektiere kann ich mich nicht an eine einzige Szene erinnern, wo rübergebracht wurde das irgendein Mensch Angst vor den Maschinen hat. Die ach so tapfere Resistance ist von nichts geschockt, stellt ein paar Fußfallen auf und erledigt Kampfroboter mit herunterfallenden Autowracks.
Weiters ist mir aufgefallen das es in dem Film überhaupt keine Distanzen zu geben scheint. Es wird immer nur erwähnt wie weit eine Location weg liegt, und schwupps in der nächsten Einstellung sind auch schon alle am Ziel. Es gibt überhaupt keine ruhigen sich einprägenden Momente.
Das sind jetzt nur ein paar ungeordnete Gedanken gewesen die mir auf Anhieb in den Sinn kamen, je mehr ich über den Streifen nachdenke desto enttäuschter bin ich. Ein äußerst schlechter und liebloser Serienneustart. 5/10 Punkte, aber auch nur wegen der Boni der 2 wunderbaren Vorgänger.

Wer mal was interessantes zum Drehbuch lesen will:
http://tinyurl.com/okts7o

Resident Evil: Extinction (2007)

Resident Evil scheint mit diesem Teil wohl am Ende zu sein. Auch wenn der Film auf einen weiteren Teil vermuten lässt ist doch die Luft aus der ganzen Sache raus. Können die Zombies nun rennen oder nicht? Warum können sie Autos zerlegen aber nicht über einen kleinen Drahtzaun klettern? Irgendwie legt man sichs eben so wie mans gerade braucht. Die Schauspieler liefern kaum was brauchbares ab, fahren ein bisschen durch die Wüste, hetzen von Szene zu Szene und irgendwann ist der Film dann auch vorbei. Leider wurde RE mit jedem Teil ein wenig schlechter... hoffen wir dass der 4te Teil - sofern er kommt - da besseres an den Tag legt. Achja... Milas Synchro war die Hölle!

An deiner Schulter (2005)

Dieser Film ist mal wieder ein typisches Beispiel für eine total missglückte Übersetzung des Namens. Während "the upside of anger" einen amüsanten Widerspruch im Titel vereint und dabei gleichzeitig auf eine dramatische Handlung hinweist, vermittelt der deutsche Titel eher den Hinweis auf eine witzlose Romanze. Daher kann ich nur jedem dazu raten den deutschen Titel möglichst nicht zu beachten, da er einfach ein vollkommen falsches Bild vermittelt.

Der Film selbst hat eine gute Story mit liebvoll gezeichneten Charakteren aufzuweisen, die in einer großartigen Besetzung zum Leben erweckt werden. Joan Allens Wutausbrüche sind einfach große Klasse und gewinnen sehr an Ausdrucksstärke durch den danebenstehenden Kevin Costner, der darüber nur schmunzeln kann. Die beiden Hauptdarsteller geben einfach ein tolles Paar ab, bei dem alles stimmt. Aber auch der jüngere Teil des Casts bekommt genügend Aufmerksamkeit. Dabei zeigt sich sehr schön, wie unterschiedlich die charmant agierenden Töchter sind und wie sie trotz der heimischen Schieflage ihren Weg finden mit der Situation umzugehen.
Neben dem soliden Drama-Teil glänzt der Film aber ganz besonders durch seinen hervorragenden, manchmal tragischen Sinn für Humor, der in beinahe jeder Szene zu finden ist. Neben vielen sehr offensichtlichen Gags und Überraschungen, sind es aber vor allem die kleinen Nebensätze und Gesten, die den Film sehr realitätsnah und lebendig werden lassen. Dabei schafft es der Regiesseur die Situationen sehr schön für seine Pointen zu nutzen, ohne dabei auch nur ansatzweise albern zu wirken.

Fazit: Der Humor des Films scheint leider nur den Nerv sehr weniger Zuschauer zu treffen. Jeder der bei Filmen wie Lost in Translation lachen konnte, wird aber auch hier eine gehörige Portion Spaß haben, ohne dabei Gefahr zu laufen ohne jeden Anspruch unterhalten zu werden. Da ich keine negativen Kritikpunkte finde und wunderbar lachen konnte, finde ich 9 Punkte absolut gerechtfertigt (auch wenn ich hier der einzige mit dieser Meinung bin).

Predators (2010)

Klingt sehr interessant was man schon an Infos rüberscheibt.

Zitat von movie-infos.net:

'20th Century Fox' macht Nägel mit Köpfen und hat nun den offiziellen deutschen Starttermin für das Reboot des SciFi-Actioners "Predator" bekannt gegeben. Der neue Film, der auf den Namen Robert Rodriguez's Predators hören und mehr eine Fortsetzung denn ein Neustart wird, startet am 08. Juli 2010 in den heimischen Kinos. In den USA wird er einen Tag früher zu sehen sein.

Wie die Kollegen von 'Moviehole' außerdem erfahren haben, soll Produzent Robert Rodriguez ("Sin City", "Planet Terror") sehr daran interessiert sein, "Predator 1" Hauptdarsteller Arnold Schwarzenegger wieder in den Film mit einzubauen. Man habe dessen Charakter Major Alan "Dutch" Schaefer bereits im Drehbuch eingebaut. Dieser soll zwar nicht die Hauptrolle spielen, jedoch soll der Auftritt größer ausfallen und keineswegs nur ein Cameo-Auftritt werden. Derzeit warte man auf die Antwort des aktuellen Gouverneurs von Kalifornien.

Red Cliff (2009)

Fand den Trailer eher mau, dazu konnten mich die letzten John Woo Filme nur noch selten wirklich begeistert ... eigentlich durften die Erwartungen ja nicht hoch sein ... aber da ihn zwei Freunde von mir in den Himmel gelobt haben war ich trotz meiner Befürchtungen guter Dinge endlich wieder einen tollen John Woo Film vor die Nase zu bekommen. Joa und der erste Teil der Red Cliff-Saga hat mich schon mal sehr positiv überraschen können, denn Woo nimmt sich viel Zeit für seine Charaktere und bettet dies in teilweise wirklich großartige Bilder. Dazu noch eine spannende Geschichte, gute Darsteller und eine Titelmelodie die man so schnell nicht aus dem Ohr bekommt. Perfektes Szenario also für ein episches Werk ... wär da nicht ein größeres Problem, das mir das Ganze etwas madig gemacht hat: Die Supersoldaten! Was sind Supersoldaten? In diesem Film sind das meist Generäle die scheinbar in den Schlachten mit Superkräften ausgestattet sind und so einer mal im Alleingang gleich mal ohne Kratzer 100 Mann niedermähen kann. Optisch sieht das (wie so ziemlich jede Taktik und Formationen der Schlechten) mehr als nur beeindruckend aus, jedoch passt das in keinster Weise zu einem ernsten geschichtlichen Film, nimmt ihm somit viel an Authentizität und Glaubwürdigkeit und hätte eher in ein sinnfreies Actionspektakel gepasst. Und da diese Szenen leider doch den Spaß an den an sich toll choeografierten Schlachten vermiesen konnte ich mich zu mehr als 8 Punkten für den ersten Teil von John Woos Rückkehr nach Asien leider nicht durchringen.

Hangover (2009)

Du meine Güte! What was that!?! Der Trailer war ja schon witzig und ließ einiges vermuten, aber das hier sprengt alles. Ich habe schon lange nicht mehr so viel und so gut in einem Film gelacht. Von vorne bis hinten stimmt der Film. 4 Jungs machen sich auf zu einem unvergesslichen (oder auch nicht ;-)) Junggesellenabschied. Dabei haben die Jungs schonmal eins begriffen: Junggesellenabschied ist nicht gleich öde Socken, Kurze oder Küsse verkaufen und dabei peinlich durch irgendein Kneipenviertel zu ziehen, nein die Jungs machen es richtig und lassen es in Vegas krachen. VEGAS baby! Und getreu dem Motto "what happens in Vegas, stays in Vegas" passiert/e dabei einiges. Den Jungs dabei zu zuschauen, wie sie selber versuchen den Abend zu rekonstruieren ist einfach herrlich. Und dabei schafft man es tatsächlich ohne jeglichen Fäkalhumor auszukommen (das es sowas heute noch gibt, hört hört) und den Saal zum Lachen zu bringen. Und keine Sorge, die Gagdichte ist so hoch, das der Trailer nur einige witzige Stellen vorweg nimmt. Was dann noch übrig bleibt an Gedächtnislücken, wird durch eine sehr aufschlussreiche und amüsante Fotostrecke aufgelöst.;-) Also unbedingt anschauen, wenns geht OV weil alleine wegen den Chinesen ;-), und kräftig amüsieren. Humor ist natürlich immer Geschmackssache, aber wer Komödien gerne mag, der wird mit "Hangover" seine größte Freude haben. Rock on!

Chi bi: Xia - Jue zhan tian xia (2009)

Nach dem überraschend guten ersten Teil war ich guter Dinge auf die zweite Hälfte von Red Cliff. Dieses Mal waren die Erwartungen größer und dennoch scheint der Film diese zunächst auch einzulösen, denn wie schon beim Vorgänger nimmt sich Woo viel Zeit für seine Charaktere, seine epische Erzählweise weiß zu gefallen und nach der tollen Pfeilaktion war ich mir schon sicher, dass ich den Abschluss deutlich besser finden würde, zumal die im ersten Teil noch so nervigen Supersoldaten deutlich kürzer zu kommen schienen. Doch dann hat es mir Woo mit seinem Finale versemmelt, das leider von Klischees und lachhaften Szenen durchzogen wurde, dem Ganzen erneut den Realismus nimmt und zudem noch durch die dieses Mal komischerweise eher schwachen Effekte runtergezogen wird. Schade, denn bis zur letzten Dreiviertelstunde wars ein wirklich großartiger Film ... sicher Woo ist hier nicht in seinem Metier, aber hätte er sich an manchen Stellen um etwas mehr Realismus bemüht, dann hätte das was ganz Großes wWerden können. So ist Red Cliff nur gut... schade eigentlich.

2046 - Der ultimative Liebesfilm (2004)

Die Zahl 2046 steht für die Hotelzimmernummer in der Autor Chow einst seine große Liebe traf. 2046 ist auch der Titel seines Sci-Fi Romans an dem er schreibt und in dem sein Romanheld in einem Zug mit eben dieser Nummer durch die Zukunft rast. Dabei erzählt der Film über die Liebe - über die einzig Große, nach der nichts mehr kommt, nichts mehr kommen kann, und die vielen Kleinen.

Wirklich hervorzuheben ist die visuelle Umsetzung des Films, wird doch mit langsamen, ruhigen Bildern quasi jede Pose der Protagonisten regelrecht zelebriert. Zur grandiosen Stimmung trägt ebenfalls die musikalische Untermalung mit Rumba-Klängen und Belcanto-Arien bei, womit ein Stimmungsbild entworfen wird, das voller Trauer, Einsamkeit und Nachdenklichkeit ist.

Schwer zugänglich wird der Film durch die nicht chronologischen Zeitsprünge innerhalb der verschiedenen Erzählebenen - zumindest bei nur einmaliger Betrachtung. Ein mehrmaliges Sehen ist auch nötig, um den Film überhaupt in seiner ganzen Breite und das Zusammenspiel der einzelnen Erzählebenen als großes Ganzes verstehen zu können.

Kill Bill Volume 2 (2004)

Also ich muss ja zugeben das ich damals so meine Probleme mit dem ersten Kill Bill Streifen hatte. Der war mir erstmal ein wenig zu Schwach in Sachen Dialoge und diese Manga/Comichaften Einlagen haben mir gar nicht gefallen. Einen Pluspunkt gabs damals für Lucy Liu die mir in ihrer Rolle wirklich gut gefallen hat. Etwas Zeit war verstrichen da war Kill Bill 2 draußen den ich mir dann auch gleich angesehen habe. Und siehe da: Ein guter Streifen! Die ganze Inszenierung, der Soundtrack, die einzelnen Charaktere (vor allem Bill's Bruder gespielt von Michael Madsen war genial!) und ein tolles Ende!
Nachdem Tarantino mit diesem Streifen zumindest bei mir wieder einen Volltreffer gelandet hatte, musste ich mir auch den ersten nochmal ansehen, der mir dann doch irgendwie besser gefallen hat als bei der Erstsichtung. Nichtsdestotrotz fand ich Volume 2 ein wenig stärker, vor allem was die Dialoge anging. Schade das Lucy Liu's bitterböse Interpretation einer weiblichen Führungsperson *hust* bereits im ersten Teil verheizt wurde. Jedenfalls gefallen mir beide Teile sehr gut, nur der Zweite hat eben noch dieses spezielle Etwas!


Die Dialoge, der Soundtrack und die Charaktere machen den Film zu etwas Besonderem. An den ganz eigenen Charme dieser Filme muss man sich zwar erst gewöhnen, aber nach einer Zweitsichtung wirklich super Filme!

Neues Modell. Originalteile.

Inhalt:
Noch etwas mehr Tempo, das verspricht der vierte Teil der "Fast & Furious"-Reihe. Dom Torretto hat sich auf den Diebstahl von Tanklastzügen in der Dominikanischen Republik spezialisiert, doch schon bald zieht es ihn wieder nach Los Angeles. Dort müssen sich Dom und Brian O'Connor einem Drogenkartell stellen. Eine weitere Runde mit quietschenden Reifen und heißem Asphalt ist eingeläutet RapaNui Nicht schlecht.....
26.05.2009 22:56

....aber leider auch nicht mehr so besonders wie am Anfang (Teil 1). goliath30 Tut mir leid
29.04.2009 09:51

Ich find die Fast & Furious Reihe langsam etwas abgelutscht, das einzig gute is das Vin wieder mitgespielt hat.

Der Fluch der 2 Schwestern

Die Schwestern Anna (Emily Browning) und Alex (Arielle Kebbel) kommen nach einem längeren Aufenthalt in der Psychiatrie wieder nach Hause. Es ist allerdings kein warmer Empfang, der ihnen von ihrem abwesenden Vater (David Strathairn) und ihrer kaltherzigen Stiefmutter (Elizabeth Banks) bereitet wird. Eine unerklärliche Distanz beherrscht den Familienalltag. Schnell verschlechtert sich der Gesundheitszustand der beiden Schwestern wieder und ihr Zuhause wird zum Schauplatz seltsamer Vorfälle. Geräusche aus dem Nichts, geisterhafte Erscheinungen und Schatten der Vergangenheit durchdringen alles um sie herum und nichts ist, wie es scheint.Dereks Leben könnte nicht besser sein: Er ist ein erfolgreicher Vermögensverwalter, glücklich mit der schönen Sharon verheiratet und seit kurzem auch Vater. Eines Tages trifft er bei der Arbeit die aufreizende neue Aushilfskraft Lisa, die sich prompt in ihn verliebt. Sie beginnt, ihn zu verfolgen und steigert sich immer mehr in eine Beziehung hinein, die nicht existiert. Immer gefährlicher werden Lisas Aktionen und bald gerät Dereks gesamtes Leben ins Wanken, besonders seine Ehe mit Sharon.

12 Runden

Detective Danny Fisher (John Cena) des New Orleans Police Departments verhindert einen Multimillionen Dollar Coup und setzt die Täter fest. Dabei verunglückt die Freundin von Miles Jackson (Aidan Gillen), dem Kopf der Verbrecherbande, beim Fluchtversuch tödlich. Jackson schwört, sich an Fisher zu rächen. Als er kurz darauf aus der Haft flieht, beginnt er sein gefährliches Spiel mit Fisher. Er entführt dessen Verlobte Molly Porter (Ashley Scott) und legt eine Spur aus zwölf Rätseln und Aufgaben, denen sich Fisher stellen muss, um das Leben seiner Verlobten nicht zu gefährden…

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Gewissenhaft werkelt sich der herzensgute Supermarkt-Angestellte Doug Strauber (Sean William Scott, Welcome To The Jungle, Vorbilder?!) durch seinen unspektakulären Alltag. Bloß wurmt ihn, dass er sich und seiner erfolgreichen Arzt-Freundin Jen (Jenna Fischer, Die Eisprinzen) mit seinem kleinen Gehalt keine bessere Behausung finanzieren kann. Als er Wind vom geplanten Ausbau der Donaldson’s-Kette bekommt, wittert er seine Chance und bewirbt sich um das Amt des neuen Filialleiters. Blöd nur, dass der frisch aus Kanada angereiste Richard Wehlner ebenfalls scharf auf die Position ist. Bis die Personalentscheidung gefällt wird, heißt es also, der Chefetage zu imponieren. Schrittweise kommen sich die Kontrahenten näher. Doch es ist klar: Es kann nur einen geben. Und so beginnen Doug und Richard damit, sich gegenseitig

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